In der dunklen Jahreszeit
Mit den kalten Winden
Suchen wir Geborgenheit
Wollen Wärme
finden
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Hast ein Bett du und ein Dach
Schätze diese Gaben
Mancher sehnt sich nur danach
Einen
Platz zu haben
Wer es hören will, der hört
Auch das leise Klagen
Wer sein Herz nicht zugesperrt
Hilft,
die Last zu tragen
Wer es sehen will, der sieht
Und schaut nicht zur Seite
Wer ein wenig sich bemüht
Schenkt
oft so viel Freude
Spende Wärme, wo du kannst
Hilfst du einem Schwachen
Wird die Hoffnung, die du
pflanzt
Dein Glück größer machen
Diese Botschaft macht uns froh
Seit sie uns verkündet
Und wir spüren ebenso
Wie sie uns
verbindet
Lasst den hellen Kerzenschein
Und die frohe Kunde
Tief in eure Herzen ein
Heut und jede
Stunde
Weihnacht naht, das Friedensfest
Denkt daran zuweilen
Was uns Menschen Mensch sein
lässt
Ist, das Glück zu teilen
Das Fest der Hoffnung und des Lichtes
Es rückt nun näher Tag für Tag
Geborgenheit und Glück
verspricht es
Vertrauen, was auch kommen mag
Legt ab die Hast, besinnt euch wieder
Was dieses Fest im Ursprung war
Es strahlte einst ein
Stern hernieder
Er leuchtet seitdem immerdar
Er will uns wärmen, Hoffnung geben
Und säen frohe Zuversicht
In jedes Erdenmenschen
Leben
Vergessen wir die Botschaft nicht
Vor lauter Jagd nach den Geschenken
In Unrast und Geschäftigkeit
Vor lauter kurzem
Alltagsdenken
Vor lauter Lärm und Heftigkeit
Vor lauter Glanz und lauter Flimmer
Und herrlichem Geschenkpapier
Vor heimeligen
Kerzenschimmer
Vor lauter Fernsehspaß beim Bier
Gedenket jener hier auf Erden
Die auf der Schattenseite sind
Der Alten, Schwachen,
Ausgezehrten
Der Mutter mit dem kranken Kind
Auch jener, die mit Hass geschlagen
In Rache die Erfüllung sehn
Und die in Wahnsinnstaten
wagen
Sich an der Menschheit zu vergehn
Lasst dieses Fest vor allen Dingen
Ein Fest euch der Besinnung sein
Und Frieden in die
Herzen bringen
Und mit ihm Kraft, um zu verzeihen
©Der Weg 2010
E-Mail: weg@derweg.org
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