Bewerbungen: Die E-Mail löst den „Papierberg“ ab

Die Bewerbung für eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle ist eine komplizierte Sache: Vielen fällt es schwer, sich selbst und seine Stärken positiv und überzeugend darzustellen. Manche formulieren jedoch ihre „Pluspunkte“ derart selbstsicher, dass ihre Bewerbung als arrogant eingeschätzt wird. Und alle fragen sich: Was erwartet der Personalchef von mir? In den letzten Jahren hat sich die virtuelle Bewerbung per E-Mail immer mehr durchgesetzt. Einige Firmen machen es den Bewerbern leicht, indem sie alle nötigen Informationen über detaillierte Online-Formulare abfragen oder eine eigene Software anbieten. Die ideale Online-Bewerbung ist kurz und präzise, knapp und informativ. Gleich in der „Betreffzeile“ sollte man darauf hinweisen, auf welche Stelle man sich bewirbt und wie man darauf aufmerksam wurde, bzw. warum man einen bestimmten Beruf erlernen möchte. In der Bewerbung muss man klar ausführen: Das Interesse und die Eignung für die Stelle bzw. den Ausbildungsberuf, und den Lebenslauf, der übersichtlich Schulabschlüsse, alle beruflichen Daten und Fähigkeiten enthalten sollte. Passbild, Zeugnisse oder Arbeitsproben können eingescannt werden.

Schlecht wird die Sache, wenn der Adressat die Bewerbungs-Mail nicht lesen kann, weil er nicht über die passende Programmversion verfügt. Deshalb sollte man Anschreiben, Lebenslauf usw. nicht als angehängte Datei verschicken, sondern gleich mit ins E-Mail Fenster schreiben. Zeugnisse und Passbild können dagegen als Datei mit Formatangaben versandt werden.

Der Artikel erschien in „Der Weg“ 3/2009


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