Himmelfahrt: Jesus kehrt zurück zum Vater

Weihnachten und Ostern kennen wir fast alle. Aber was ist „Himmelfahrt“? Himmelfahrt erinnert uns daran, daß Jesus nicht auf der Erde geblieben ist. Vierzig Tage nach seiner Auferstehung kehrte er zurück zu seinem Vater. Lukas beschreibt dies in seinem Evangelium so: „Jesus führte seine Jünger aus der Stadt hinaus nach Bethanien. Dort erhob er die Hände, um sie zu segnen. Und während er sie segnete, entfernte er sich von ihnen und wurde zum Himmel emporgehoben. Sie aber warfen sich vor ihm nieder. Dann kehrten sie voller Freude nach Jerusalem zurück.“ (Lukas 24, 50-52)

Von nun an war Jesus nicht mehr sichtbar bei den Menschen. Jetzt ist er bei seinem Vater im Himmel. Von dort regiert er nun über diese Welt. Und von dort wird er am Ende der Zeit auch wieder auf die Erde zurückkommen. Aber er läßt seine Jünger nicht allein. Er sendet ihnen den Heiligen Geist. Dadurch ist Jesus jedem einzelnen ganz nahe. Und dieses Kommen des Heiligen Geistes feiern wir am Pfingstfest.

Himmelfahrt: Ein vergessenes Fest

Viele Menschen wissen heute nicht mehr, was sie mit dem Himmelfahrtsfest anfangen sollen. Zwar ist es in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag, aber viele haben ihn zum „Vatertag“ umfunktioniert. An diesem Tag machen die Männer einen Ausflug, der oft mit viel Alkohol verbunden ist. Früher gab es auch verschiedene Bräuche an diesem Tag, vor allem unter den Bauern. Man bat an diesem Tag besonders um eine gute Ernte. Gegessen wurde an diesem Tag vor allem „fliegendes Fleisch“, so zum Beispiel gefüllte Tauben. Auch vogelförmig gebackene Brote erinnerten daran, daß dieser Tag ein etwas anderer war.


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