Was die Bibel sagt: Die Erschaffung der Welt

Wie ist das Leben entstanden? Woher kommen die Sterne, die Pflanzen, Tiere und Menschen? Wahrscheinlich haben die meisten von uns darauf eine Antwort: Es ist alles durch Zufall entstanden! Aber können wir uns das wirklich vorstellen? Glauben wir wirklich, daß alles, was wir um uns herum sehen, zufällig entstanden ist?

Mit Gott fängt alles an

Die Bibel gibt uns darauf eine andere Antwort. Der erste Satz im Alten Testament lautet: „Das war der Anfang von allem: Gott machte den Himmel und die Erde.“ (1. Mose/Genesis 1,1 [Bibel für Kinder]) Die Bibel beginnt mit Gott. Und Gott hat alles erschaffen, was wir um uns herum sehen. Auch uns selbst!

Über Gott haben wir ja in den letzten Folgen unserer Serie schon nachgedacht. Er war schon da, bevor irgend etwas anderes existierte. Aber dann machte Gott den Himmel und die Erde. Damit begannen Raum und Zeit. Über diesen Ursprung hinauszudenken ist nicht möglich.

Zuerst schuf Gott das Licht und trennte es von der Dunkelheit. So entstanden Tag und Nacht. Dann schuf er die Atmosphäre, indem er das Wasser im Meer und den Himmel trennte. Anschließend, am dritten Tag, trennte Gott das Trockene vom Wasser und füllte das trockene Land mit Pflanzen. Am vierten Tag schuf Gott die Lichter am Himmel: Sonne, Mond und Sterne. Sie sollten über die Erde leuchten und Tag und Nacht anzeigen. Danach machte Gott die Wassertiere und auch die Vögel in der Luft.

Der Mensch – Höhepunkt der Schöpfung

Am sechsten Tag dann schuf Gott die Landtiere und als den Höhepunkt der Schöpfung den Menschen. Die Bibel sagt dazu: „Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, als Abbild Gottes schuf er ihn. Und er schuf die Menschen als Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach: ,Ihr bekommt Kinder und vermehrt euch und breitet euch aus über die Erde hin. Ihr nehmt die Erde in Besitz und herrscht über die Fische im Meer und die Vögel am Himmel und über alle Tiere auf der Erde.'“ (1. Mose/Genesis 1, 27+28 [BfK])

Gott hat den Menschen nach seinem Bilde geschaffen. Das heißt, der Mensch ist Gott sehr ähnlich, aber er ist nicht Gott. Im Gegensatz zu den anderen Dingen, die Gott geschaffen hat, kann der Mensch denken und verantwortlich handeln. Deshalb gibt Gott ihm auch den Auftrag, auf seine Schöpfung aufzupassen. Er darf sie aber nicht zerstören, sondern er hat Gott gegenüber die Verantwortung für das, was auf der Erde lebt und wächst.

Nachdem Gott alles geschaffen hatte, ruhte er sich aus. Und er machte diesen Tag besonders wertvoll. Er sagte: „Dieser Tag ist heilig, an ihm soll niemand arbeiten.“ (1. Mose/Gen. 1, 2+3 [BfK]) Und Gott freute sich über alles, was er geschaffen hatte. Es war sehr gut.

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