Gibt es einen Gott?

Jeder Mensch hat eine Ahnung von Gott

Interessieren Sie sich für Gott? Eine interessante Frage. Was hat die in dieser Zeitschrift zu suchen? Wir finden, sie ist zu wichtig, um darüber nicht nachzudenken. Deshalb bringen wir an dieser Stelle in Fortsetzungen einen Teil unseres Bibelkurses, den Sie auch getrennt bestellen können. Vielleicht macht er Ihnen Lust auf mehr. Den ganzen Bibelkurs können Sie jederzeit bei uns anfordern!

Gibt es überhaupt einen Gott? Manche sagen: Einen Gott gibt es nicht! Andere können sich unter „Gott“ einfach nichts Bestimmtes vorstellen. Sie meinen, Gott ist vielleicht irgendein höheres Wesen über den Wolken oder irgendeine Kraft in ihnen.

Und doch ahnt jeder Mensch, dass es Gott gibt. Viele Menschen fragen: „Was kommt nach dem Tod? Lebe ich dann noch weiter?“ Oder: „Wo komme ich her? Was ist der Sinn meines Lebens?“ Viele beschäftigen sich auch mit Magie, Spiritismus und ähnlichen Dingen, um dem Geheimnis des Lebens auf die Spur zu kommen.

Auf diesem Wege ist Gott zwar nicht zu finden und zu erkennen, aber wer ihn dort sucht, zeigt, dass für ihn neben der sichtbaren noch eine unsichtbare Welt existiert. Solche Menschen ahnen, dass es Gott wirklich gibt. Die Welt Gottes durchdringt unsichtbar unsere sichtbare Welt und ist größer als das Universum.

Haben Sie schon über den Sinn und das Ziel Ihres Lebens nachgedacht?

Jeder Mensch sucht etwas oder jemanden, zu dem er aufschauen kann, z. B. ein Idol (etwa einen Fußball- oder Filmstar), eine Idee (etwa die Evolution, den Marxismus) oder einen moralisch vorbildlichen Menschen (etwa Gandhi). Letztlich möchte er etwas oder jemanden finden, das oder den er anbeten kann – als seinen Gott.

Alle Völker haben ihre eigenen Götter. Sie sind nicht zu vergleichen mit dem wahren Gott. Doch wird hierdurch deutlich, dass alle Völker eine Ahnung von dem wahren Gott haben.

1,1) Können Sie in dieser Welt noch mehr Spuren von Gott entdecken?

Die Natur ist voll von Wundern

Stellen Sie sich ein großes Weizenfeld vor. Einen einzigen Halm[1] mit einer Kornähre beachten wir kaum. Und doch ist dieser Halm ein Wunder. Obwohl er einen Durchmesser von nur etwa 4 Millimetern hat, wird er bis zu 75 Zentimeter hoch und so stabil, dass er auch bei starkem Wind nicht umknickt. Wenn wir Menschen solch einen „Turm“ bauen wollten, müsste er bei einem Durchmesser von 4 Metern 750 Meter hoch sein!

Oder denken wir an das Licht. Es fliegt unvorstellbar schnell durch den Weltraum. Von der Erde bis zum Mond braucht es nur eine gute Sekunde. Eine Rakete benötigt dazu drei ganze Tage!

Die Natur ist im Kleinen wie im Großen voller Wunder. Alles ist wunderbar durchdacht und konstruiert. Vieles ist auch für das Auge sehr schön anzusehen.

Und das alles soll durch Zufall entstanden sein, also von allein? Durch allmähliche Entwicklung (Evolution), wie viele Wissenschaftler bei uns sagen? Das ist unmöglich. Nein, nur ein genialer Erfinder und Konstrukteur kann sich das alles ausgedacht haben. Nur der eine, wahre Gott kann das alles gemacht haben.

Wir können Gott zwar nicht sehen, aber z. B. auch den berühmten Maler Rembrandt können wir nicht sehen. Und doch zweifelt niemand daran, dass Rembrandt gelebt hat. Seine Werke, seine Bilder, zeigen es uns ganz deutlich. So können wir auch an Gottes Existenz nicht zweifeln. Überall in der Natur haben wir seine Werke vor Augen.

Alle Menschen sind nämlich dem Gericht Gottes verfallen, und dieses Gericht beginnt schon offenbar zu werden. Es wird vom Himmel herab alle treffen, die Gott nicht ehren und seinen Willen missachten. Mit ihrem verkehrten Tun verdunkeln sie die offenkundige Wahrheit Gottes.

1,2) Was wird in Römer 1,18-20 von den Menschen gesagt, die nicht an Gott glauben?

Der Artikel erschien in „Der Weg“ 1/2005

[1] der Halm: der (meist hohle) Stängel von Gräsern und Getreide


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