Wer ist Jesus

„Ich glaube an Gott“, behaupten viele Menschen, „aber mit Jesus kann ich nichts anfangen!“. Ja, reicht es nicht alleine an Gott zu glauben? Wer ist überhaupt dieser Jesus, und warum ist er so wichtig?

Über Jesus hört man viele Meinungen. Viele sehen in ihm einen guten Menschen, einen Wundertäter oder einen Religionsstifter [1]. Aber ist dies wirklich alles? Wer kann uns sagen, wer Jesus wirklich ist?

Antwort aus der Bibel

Hier hilft uns die Bibel. Sie ist die einzige vertrauenswürdige Informationsquelle. Die ersten vier Bücher des Neuen Testaments berichten über Jesus. Man nennt sie auch die Evangelien, denn Evangelium heißt „frohe Nachricht“. Und in jedem der vier Evangelien lesen wir was Jesus getan hat und wer Jesus wirklich ist. Sie alle ergänzen sich zu einem großen Bild von Jesus. [2]

Wunder und Zeichen

Was die Menschen an Jesus besonders auffiel, war seine Macht, Wunder zu tun. Er konnte Menschen heilen [3]. Er hat Menschen satt gemacht [4] und sogar einen schweren Sturm gestillt [5]. Und dann hat er sogar einen Menschen vom Tode auferweckt [6]. Kein Wunder, daß Menschen ihm in Scharen [7] hinterhergelaufen sind!

Aber Jesus hat nicht nur Wunder getan. Er hat den Menschen auch viel über Gott erzählt. Er wollte, daß die Menschen zu Gott umkehren und an ihn glauben: „Es ist soweit: Jetzt wird Gott seine Herrschaft aufrichten [8] und sein Werk vollenden. Ändert euer Leben und glaubt dieser guten Nachricht!“ (Markus 1,15).

Eine „gute Nachricht“

Diese „gute Nachricht“ war wirklich wichtig. Jeder sollte sie hören. Es gibt Hoffnung! Gott hat uns nicht vergessen, sondern er will seine Herrschaft aufrichten! Auch die Wunder von Jesus machen dies deutlich. Und jeder, der dieser „guten Nachricht“ glaubt und von seinen falschen Wegen zu Gott zurückkehrt, wird von Gott angenommen. [9]

Viele Menschen glaubten Jesus und kehrten um zu Gott. Einige verließen sogar ihr Zuhause und folgten Jesus. Man nennt sie seine „Jünger“. Andere aber wollten Jesus nicht glauben. Sie verspotteten [10] ihn oder versuchten ihn zu töten. Über Jesus waren die Menschen schon immer unterschiedlicher Meinung – und dies ist auch heute nicht anders!

Gottes Sohn

Die Menschen, die an Jesus glaubten spürten, daß Jesus nicht nur ein einfacher Mensch war. Er war mehr! Jesus war Gottes Sohn [11], ja er selber war Gott! [12] Dies war für viele Menschen damals schwer zu verstehen. Und auch heute fällt es vielen schwer, das zu glauben. Jesus, ein wirklicher Mensch und zugleich Gott! Aber so schwer dies auch für uns zu verstehen ist, so ist die Bibel an dieser Stelle ganz deutlich.

Und als die ersten Christen später über Jesus sprachen, machten sie dies auch in der Anrede deutlich. Sie nannten ihn Jesus Christus den Herrn. „Jesus“, dies bedeutet „Gott rettet“ und war sein Name als Mensch. „Christus“ heißt „Gesalbter [13]“ und bezeichnet im Alten Testament der Bibel die Könige Israels. Jesus ist König. Und er ist „Herr [14]“. Wirklicher Gott und Herrscher der Welt.

Unser Retter

Ein altes Symbol macht dies auch noch einmal deutlich. Die ersten Christen benutzten als Erkennungszeichen einen Fisch. Und die griechischen Buchstaben für Fisch beschreiben Jesus: „Jesus, Christus, Gott, Sohn, Retter.“

„Jesus Christus, der Sohn Gottes ist unser Retter!“ Das beschreibt gut, wer Jesus ist. Und es macht auch deutlich, warum es nicht nur genügt, an Gott zu glauben. Ohne Jesus können wir gar nicht zu Gott kommen. Er hat diesen Weg erst frei gemacht und uns gerettet. Und wie er dies getan hat, das lesen wir im nächsten Heft.

 

Möchten Sie mehr wissen, oder brauchen Sie Hilfe?

 

[1] der Religionsstifter: jmd., der eine Religion gegründet hat
[2] Lies dazu einmal Matthäus 2,2, Markus 10,45, Lukas 19,10 und Johannes 3,16 und schreibe die Verse auf! Am Besten ließt man selber einmal die Evangelien. Markus beschreibt das Leben von Jesus am kürzesten. Und der Bericht von Lukas ist auch wirklich sehr spannend!
[3] vgl. Luk. 9,38-43; Joh. 9,1-41; Matth. 9,2-7
[4] vgl. Joh. 6,5-13
[5] Luk. 8,22-25
[6] Joh. 11,1-44
[7] in Scharen: in großer Zahl
[8] aufrichten:
[9] vgl. Luk. 15, 11-24
[10] verspotten: über jmdn./etw. mit Absicht etwas Schlechtes sagen um ihn zu verletzen oder sich über ihn / etw. lustig machen
[11] Matth. 3,17
[12] Joh. 1,1-14
[13] Zur Zeit des Alten Testamentes wurden Könige, Priester etc. mit Öl begossen als sie ihr Amt antraten (daher: gesalbt)
[14] Herr: Gott


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