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Thüringen, in der Mitte Deutschlands gelegen, bestand früher aus vielen kleinen
Fürstentümern, Herzogtümern und Reichsstädten. Diese politische Zersplitterung
brachte eine kulturelle und geistige Vielfalt hervor. Von Thüringen aus nahm die
Reformation mit Martin Luther ihren Anfang, hier tobte zu Beginn des 16. Jahrhunderts
der Bauernkrieg mit außerordentlicher Heftigkeit. In Weimar lebten viele Jahre
Goethe und Schiller, Herder und Wieland; deshalb trägt Weimar den Beinamen
"Stadt der deutschen Klassik".
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München, die Hauptstadt Bayerns, erhielt im Jahr 1157 von Herzog Heinrich dem Löwen das
Stadtrecht. Man nimmt an, dass der Name auf das Wort "Mönch" zurückgeht, da bereits im
10./11. Jahrhundert Mönche in diese Gegend kamen, die ihre Siedlung "Apud Munichen" nannten.
Das Münchner Stadtwappen, das einen Mönch im goldenen Talar zeigt, weist auf die Anfänge
der Stadt hin. München ist mit 1,3 Millionen Einwohnern heute die drittgrößte Stadt
Deutschlands, hat die zweitgrößte deutsche Universität und ist zweitgrößte Industriestadt
Deutschlands und eine bedeutende Kulturmetropole. Sie ist Europameister im IT-Gewerbe
und weltweit die zweitgrößte Verlags- und Medienstadt nach New York.
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Viele der großen Erfindungen und Entdeckungen gehen auf zufällige Beobachtungen zurück.
In gewisser Weise gilt dies auch für die Entdeckung der Röntgenstrahlen.
Im Jahr 1895 beschäftigte sich der Physiker Wilhelm Conrad Röntgen (1845 -1923) mit den so
genannten Kathodenstrahlen, und zwar nicht aufgrund einer konkreten Hypothese, sondern weil
er der Meinung war, dass verschiedene Phänomene noch nicht erforscht wären. Röntgens
Apparatur bestand aus einer Vakuumröhre mit zwei Elektroden, an denen sich elektrische
Spannung in Form von Kathodenstrahlung entlud. Um die Entladung besser beobachten zu können,
umhüllte er die Röhre mit schwarzem Karton, setzte ein kleines Aluminiumfenster ein
und führte den Versuch in einem verdunkelten Raum durch. Am 8. November 1895 testete
Röntgen die Versuchsanordnung auf ihre Funktion.
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Magdeburg, die Stadt Ottos des Großen, blickt auf eine 1200-jährige bewegte Geschichte zurück.
Zur Geschichte der Stadt gehört auch eine Frau, deren Name eng mit der Stadt verbunden ist:
Mechthild von Magdeburg. Sie wurde vor 800 Jahren auf einer Burg im Magdeburger Raum geboren
und erhielt - für damalige Zeiten für Mädchen ungewöhnlich - eine umfassende Bildung.
Bereits als junges Mädchen verließ sie die Burg und bekannte offen: "Mein Lebensraum ist
nicht der Adelsstand. Gott hat anderes, größeres mit mir vor."
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Wie verbringen deutsche Urlauber die schönste Zeit des Jahres?
Urlauberberichte und Befragungen kommen zu folgendem Ergebnis:
Bei der Auswahl ihres Reiseziels entscheiden sich immer mehr Deutsche für das eigene Land.
Innerhalb der Landesgrenzen zieht der Norden die meisten Sommerurlauber an. Dabei baut
Mecklenburg-Vorpommern seine Spitzenposition leicht aus. Bayern liegt in der Gunst
der Deutschlandurlauber auf dem zweiten, Schleswig-Holstein auf dem dritten Platz.
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Aller Anfang ist schwer. Es war nach einem Au-pair-Jahr in München für mich nicht leicht,
die richtige Entscheidung zu treffen. Soll ich in Deutschland weiter studieren? Welche
Fächerkombination wird die beste sein? Schaffe ich das überhaupt? Was mache ich danach?
Mir gingen damals so viele Sachen durch den Kopf.
Jetzt ist es schon eine Weile her, und ich bin bereits im 5. Semester an der
Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) immatrikuliert. Slawistik,
Interkulturelle Kommunikation und Betriebwirtschaftslehre sind die Fächer,
für welche ich mich entschieden habe.
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Neue Materialien, umweltfreundliche Energien, die Therapie von bisher unheilbaren
Krankheiten und die Ursachen des Klimawandels – das sind nur einige von vielen Themen,
für die das Forschungszentrum Jülich Lösungen sucht.
Jülich, eine Kleinstadt ganz im Westen Deutschlands mit 33000 Einwohnern,
verteilt auf Kernstadt und 15 umliegende Dörfer. Nichts Weltbewegendes. Dennoch fand die
"Grünmetropole", wie sich Jülich gern nennt, in jüngster Zeit häufiger den Weg in die
Weltpresse. Das hat mehrere Gründe.
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©Der Weg 2009
E-Mail: weg@derweg.org
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