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Feste und Bräuche in Deutschland

In Deutschland gibt es sehr viele Feste und Bräuche. Jede Region hat ihre eigenen Bräuche und es ist unmöglich auf jeden Brauch und jedes Fest einzugehen. Wir wollen uns daher besonders auf die großen Feste in Deutschland konzentrieren und sie Ihnen vorstellen. Auch historische Hintergründe und Geschichten bieten wir Ihnen teilweise an. Wir hoffen, daß Sie dadurch Deutschland und seine Traditionen noch besser kennlernen.

Ostereier(© gänseblümchen / PIXELIO)
Feste und Bräuche im Frühling
Über Ostern haben wir schon viel geschrieben. Als die alten Germanen noch nichts von dem lebendigen Gott und seinem Sohn Jesus Christus wussten, wurde dieses Frühlingsfest schon gefeiert. Später hörten sie, dass Jesus am Kreuz gestorben ist für alles Böse, das sie getan haben.
Karneval
Karneval in Blankenheim (Bild: Wikimedia Commons)
In Deutschland gibt es viele verschiedene Bräuche und Feste. Die größten und wichtigsten Feste sind Weihnachten und Ostern. Darüber haben wir schon geschrieben. Heute kommt ein anderes Fest an die Reihe. Es ist kein religiöses Fest. Das Fest heißt Karneval. Karneval: Eine närrische Zeit
April, April
Schon seit dem 17. Jahrhundert sind sie in Deutschland überliefert: die Aprilscherze. Auch heute besteht in Deutschland der scherzhafte Brauch, am 1.April jemanden mit einem drolligen Auftrag oder einer lächerlichen Botschaft in den April zu schicken.
3 Kreuze bei der Höhlenstadt Matera(© Dieter Schütz / PIXELIO)
Rund um Ostern
Ostern und auch die Wochen davor gehören zu den schönsten und wichtigsten Wochen im Kalender. Obwohl Weihnachten noch größer gefeiert wird, so ist doch Ostern für Christen der Höhepunkt des Jahres. In der Woche vor Ostern, der sogenannten "Karwoche", denken wir an das Leiden von Jesus Christus. >> Karfreitag und Ostern
Altarretabel der Palastkapelle des Herzogs von Mantua, Szene: Christi Himmelfahrt (Bild: Wikimedia Commons - Mantegna, Andrea - Public Domain)
Himmelfahrt
Weihnachten und Ostern kennen wir fast alle. Aber was ist "Himmelfahrt"? Himmelfahrt erinnert uns daran, daß Jesus nicht auf der Erde geblieben ist. Vierzig Tage nach seiner Auferstehung kehrte er zurück zu seinem Vater.
3 Kreuze bei der Höhlenstadt Matera (Bild: pixelio.de)
Pfingsten
Am fünfzigsten Tag nach Ostern war es soweit. Der Heilige Geist, den Jesus versprochen hatte, kam auf die Erde. Viele Menschen waren an diesem Tag in Jerusalem versammelt. Sie alle feierten ein fröhliches Fest der Ernte.
1. Mai
Das Maifest ist schon sehr alt. Und es hat sich bis in die heutige Zeit sehr lebendig erhalten. Je nach Region gibt es unterschiedliche Bräuche. Schon am Vorabend des 1. Mai wird der Maibaum geschmückt.
Johannisfeuer (Bild: Wikimedia Commons  - J. Pilsak - GNU FDL)
Johannistag
Seit dem 5. Jahrhundert wird der 24. Juni als Geburtfest Johannes des Täufers gefeiert. Früher war dies bei den Germanen, Kelten und Slawen der Tag der Sommersonnenwende. Es war eines ihrer größten Feste im Jahreslauf. Die Sonne steht dann am höchsten, und sie dachten, dass sie dann am meisten Macht besitzt. Das machte Ihnen Angst.
Feste und Bräuche im Sommer
Das Pfingstfest ist das letzte große Fest im Kalender der Kirche und wird 50 Tage nach Ostern gefeiert. Eigentlich wird hier der Geburtstag der Kirche oder Gemeinde gefeiert. Nachdem Jesus zu seinem Vater in den Himmel zurückgekehrt ist, schickte er den Heiligen Geist auf die Erde.
Die Oberammergauer Passionsfestspiele
Die Geschichte der Passionsspiele beginnt bereits im Jahr 1633. Mitten im Dreißigjährigen Krieg, nach monatelangem Leiden und Sterben an der Pest, gelobten die Bewohner des kleinen Dorfes Oberammergau (Oberbayern), alle zehn Jahre das Leiden, Sterben und Auferstehen Jesu auf einer Bühne darzustellen.
Erntedank und Kirmes
Erntedank (© serena  / PIXELIO )
Vielen Menschen in den Städten ist es gar nicht mehr bewusst, wie Getreide, Obst und Gemüse reifen und geerntet werden. Das war früher anders. Als noch viele Menschen auf dem Lande arbeiteten, gab es auch viele Erntebräuche.
Almabtrieb(© siepmannH / PIXELIO)
Feste und Bräuche im Herbst
Wenn die Erntezeit naht, werden wieder mehr Feste gefeiert. Das Fest der Kirchweih oder Kirmes ist auch heute noch ein beliebtes Fest. Jahrmärkte mit Karussells, Luftschaukeln, Schießbuden und Imbissbuden bestimmen das Bild. Die Volksfeste werden immer moderner, und man kann immer mehr Geld für die vielen Belustigungen ausgeben.
Oktoberfest bei Nacht(© Anton Funzel  / PIXELIO)
Das Münchner Oktoberfest
Das Münchner Oktoberfest, auch die „Wiesn“ genannt, ist das größte Volksfest der Welt und findet in diesem Jahr vom 16. September bis 3. Oktober statt. Alljährlich strömen über 6 Millionen Besucher auf das Fest.
Das Erntedankfest
Wenn der Herbst kommt, dann werden auch die vielen Früchte im Garten und auf dem Feld geerntet. Getreide, Obst und Gemüse sind gereift und werden uns bald schmecken. Für viele Menschen, die in Städten wohnen und keinen eigenen Garten haben, ist dies heute gar nicht mehr zu sehen.
Halloween
In vorchristlicher Zeit teilten die Kelten, die frühen Einwohner Englands und Irlands, das Jahr in zwei Hälften, den Sommer und den Winter. In der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November verabschiedeten sich die Menschen vom Sommer (Sinnbild des Lebens) und hießen den Winter (Sinnbild des Todes) willkommen.
Feste und Bräuche im Winter
Der November erinnert uns daran, dass unser irdisches Leben vergänglich ist. Dazu gibt es verschiedene Gedenktage. Am 1. November feiert die katholische Kirche das Fest "Allerheiligen" und am 2. oder 3. November das Fest "Allerseelen". Sie denkt an ihre Heiligen und die verstorbenen Gläubigen.
Weihnachten
Krippe im Kloster Knechtsteden(© Kurt F. Domnik / PIXELIO)
Weihnachten - eine Zeit des Jahres, die die Menschen immer wieder verzaubert. Weihnachten ist das bedeutendste Familienfest in Deutschland. Ab Anfang Dezember riecht es auf vielen Strassen weihnachtlich. Weihnachtsmärkte werden aufgeschlagen, Christbäume aufgestellt und geschmückt. Am Höhepunkt der Weihnachtszeit, dem Heiligen Abend, versammeln sich viele Familien unter dem Christbaum und feiern.
Silvesterfeuerwerk in Frankfurt (Bild: Wikimedia Commons - Thomas Wolf - Creative Commons)
Silvester und Neujahr
Die Zeit zwischen dem Weihnachtsfest am 25.12. und dem Neujahrsfest am 1.1. ist eine besondere Zeit. Der Volksmund bezeichnet sie auch als die Zeit „zwischen den Jahren“. Wie aber kommt das? Angefangen hat alles mit der Veränderung des Kalenders.
Geburtstag
Der Geburtstag bezeichnet den Jahrestag der Geburt oder den tatsächlichen Tag der Geburt einer Person. Mit dem ersten Geburtstag ist der erste Jahrestag der Geburt gemeint.
Taufe
Nachdem ein Kind geboren wurde, folgt in vielen Fällen innerhalb des ersten Lebensjahres die Taufe. Aber auch eine spätere Taufe ist möglich, wenn das Kind schon bewusst wahrnimmt, was geschieht. Die Geburt eines Kindes ist ein Geschenk Gottes. Eltern antworten darauf, indem sie ihr Kind taufen lassen.
Konfirmation und Firmung
Die Konfirmation (lat. Confirmatio = Bestätigung) ist die kirchliche Feier der Aufnahme junger Christen - meist im Alter von 14 Jahren - in die Gemeinde. Die Taufe ist die Voraussetzung für die Teilnahme an der Konfirmation, deren christlicher Inhalt eine Erneuerung des Taufbundes bedeutet.

Bilder:
Ostereier - gänseblümchen / PIXELIO
Karneval in Blankenheim - Wikimedia Commons - Borsi112 - Creative Commons
3 Kreuze bei der Höhlenstadt Matera - Dieter Schütz / PIXELIO
Altarretabel der Palastkapelle des Herzogs von Mantua, Szene: Christi Himmelfahrt - Wikimedia Commons - Mantegna, Andrea - Public Domain
Darstellung der Ausgießung des heiligen Geistes im Rabbula-Evangeliar (586) - Wikimedia Commons - Public Domain
Johannisfeuer - Wikimedia Commons - J. Pilsak - GNU FDL
Erntedank - serena / PIXELIO
Almabtrieb - siepmannH / PIXELIO
Oktoberfest bei Nacht - Anton Funzel / PIXELIO
Krippe im Kloster Knechtsteden - Kurt F. Domnik / PIXELIO
Silvesterfeuerwerk in Frankfurt - Wikimedia Commons - Thomas Wolf - Creative Commons

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